Das Geheimnis der Nautilus
“Das Geheimnis der Nautilus – Nach dem Roman ’20.000 Meilen unter dem Meer’” heißt das neue Steampunk-Computerspiel der französischen Softwareschmiede Cryo, die auch für “Atlantis 1-3″ verantwortlich ist.
Man gelangt in der Jetztzeit mit Hilfe eines Mini-U-Bootes an Bord der vergessenen Nautilus, diverse Umstände führen dazu, daß der Rückweg abgeschnitten ist, man wird von einem mordlüsternen Bordcomputer drangsaliert und muß nun einen Fluchtweg suchen.
Pro: Nette, wenn auch unscharfe Grafik mit 360° Rundumsicht.
Kontra: Absolut(!) unlogische Rätsel, man stirbt auch mit einer Komplettlösung mindestens fünfmal, man kann die Grafik in den seltensten Fällen bewundern, da man ständig unter Druck steht (diverse Countdowns, die EXTREM knapp bemessen sind), vollkommen schwachsinnige Story, die nichts aber wirklich gar nichts mit der Geschichte Jules Vernes gemeinsam hat, pixelgenaue Klick-Akrobatik (natürlich unter Zeitdruck!), in 95% der Rätsel so gut wie keine Lösungshinweise (einfach alles auf alles anwenden, wird schon irgendwann was funktionieren), Spielertod ohne Vorwarnung (ups, falsche Türe! Tut uns leid, Sie sind tot!) und zu schlechter Letzt: ein unbefriedigendes Ende.
Fazit
Finger weg!!! Wer unbedingt 30 Euro loswerden will, sollte diese besser einer Hilfsorganisation spenden oder feierlich verbrennen – da hat man wenigstens noch etwas davon.